Achim H. Pollert: Die abgekartete Sache

Achim H. Pollert (*) über Abschlussarbeiten /// — ///

Ghostwriter kontaktieren: http://texteservice.bplaced.net

Man könnte wohl den Standpunkt vertreten, in der Schweiz werde zur Vorverurteilung geneigt. Tatsächlich gibt es Fälle in der Schweizer Justiz, bei denen man den Eindruck erhält, Polizist, Staatsanwalt oder Richter bildeten ganz zu Anfang eines Verfahrens ihr persönliches Urteil, um dann den Rest des Prozesses nur noch als „Gebrauchsanleitung“ zu verstehen, über die die persönliche Meinung des Betreffenden in die Realität umgesetzt wird.

Das gilt keineswegs nur für die grossen, spektakulären Fälle, die man aus den Medien kennt, am bekanntesten wohl der Fall Zwahlen in Kehrsatz bei Bern und der Fall Jeanmaire aus dem schweizerischen Generalstab. Das gilt vielmehr auch für durchaus alltägliche Vorkommnisse im geschäftlichen und rechtlichen Alltag.

Wenn etwa eine Behörde ein Verfahren einstellt mit der Begründung „Davon kann keine Rede sein“. Wenn ein Staatsanwalt ohne Angabe von Gründen den einen oder anderen Gauner springen lässt und ein Verfahren einfach einstellt. Wenn eine Steuerbehörde ohne weitere nachvollziehbare Anhaltspunkte zwischen straffreier Steuerhinterziehung und strafbarem Steuerbetrug unterscheidet.

Bei solchen alltäglichen Ereignissen hat man immer wieder den Eindruck, dass das jeweils angestrengte Verfahren nicht wirklich der Feststellung der Tatsachen dient, sondern lediglich der Inszenierung des von Anfang an bereits gefassten Urteils.

Und so hat dann das Ganze den Geruch einer abgekarteten Sache. Wenn etwa vor dem Zürcher Obergericht nach erfolgtem Vortrag drei Richter zunächst einmal nicht-öffentlich beraten (also die Sache schon einmal unter sich ausloten), dann nacheinander referieren, und zwar so, dass zunächst Stimmengleichheit vorliegt, so dass das zu verkündende Urteil dann beim Vorsitzenden liegt.

Dann sieht das aus wie eine abgekartete Sache.

Es wäre, wie gesagt, ein vertretbarer Standpunkt. Es gibt diese generelle Tendenz zur abgekarteten Sache. Dass also im voraus feststeht, wie ein bestimmtes Verfahren auszugehen hat. Und zwar besonders auch dann, wenn der Ausgang eigentlich Zweck des durchgeführten Verfahrens wäre.

Oft hat man auch die Unwägbarkeiten des Lebens, wie sie sich durch offene Entscheidungsverfahren offenbaren, nicht so sehr gerne. Es ist nun einmal sicherer, kontrollierter und überschaubarer, sich von vorne herein gleich entsprechend einzurichten.

Allerdings dürfte das ein psychologischer Mechanismus sein, der sich bei vielen Menschen in Bewegung setzt, ohne dass sie sich dessen auch nur bewusst sind, oder gar darüber im klaren, dass dergleichen nicht in Ordnung ist.

Der Ablauf dürfte vielfach so vor sich gehen, dass der Machthaber – Beamte, Polizist, Lehrer, Richter u.ä. – vorab das ihm Präsentierte überfliegt und aufgrunddessen dann schon einmal ein Vorurteil fällt. Und dieses Urteil wird dann zur Messlatte für das ganze Verfahren. Mehr noch: Der eigentliche Zweck des betreffenden Verfahrens, die Entscheidungsfindung, die Feststellung der Tatsachen, jede Unvoreingenommenheit wird in dieser Konstellation zum absolut unerwünschten Störfaktor.

Wir alle kennen das geflügelte Wort: „Meine Meinung ist gefasst. Verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen“…

IN DER WISSENSCHAFT

Das gilt überall dort, wo es im weitesten Sinne um Machtausübung geht.

Also sehr wohl auch in der Wissenschaft. Überdeutlich greift dieser Mechanismus dort, wo es darum geht, dass ein Machthaber – sagen wir ein Lehrer – ohne nähere Kontrolle das bewerten soll, was ein Untergebener – sagen wir ein Student – abliefert.

Dabei ist es einfach nur naiv anzunehmen, eine solche wissenschaftliche Begutachtung orientiere sich vorwiegend an objektiven Gesichtspunkten und nachvollziehbaren Qualitätskriterien. Beim Lehrverhältnis handelt es sich vielmehr eindeutig um eine Machtbeziehung, und es wäre wohl die Frage, was im Einzelfall grössere Bedeutung hat: Ob nun jemand tatsächlich über entsprechende Kenntnisse verfügt, oder ob er im alltäglichen Unterrichtsbetrieb den Vorgaben gerecht wird und entsprechend spurt.

Überlassen Sie Ihre Texte nicht dem Zufall!

https://www.facebook.com/profile.php?id=100001880320908

Tatsache bleibt in jedem Fall, dass ein und derselbe Text von unterschiedlichen Bewertern im Blindversuch sehr unterschiedlich benotet wird.

Die Annahme, dass auch bei der Beurteilung wissenschaftlicher Leistungen – Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Doktorarbeiten u.a. – das wesentliche Ergebnis von vorne herein feststeht, ist zumindest naheliegend, für diejenigen, die häufiger damit zu tun haben, darüber hinaus ein offenes Geheimnis. Sagen wir für den Ghostwriter.

Wenn seitens des Machthabers – des Lehrers, Dozenten, Professors u.ä. – der Entschluss gefasst ist, dass ein bestimmter Student, eine bestimmte Studentin den Abschluss erfolgreich machen können soll, dann wird dagegen kaum noch etwas wirken. Dann werden die Betreffende, der Betreffende auf ihre Arbeit eine ausreichende Note bekommen.

In Extremfällen kann das selbst dann passieren, wenn herauskommt, dass man sich der Unterstützung eines Ghostwriters bedient hat, oder das Ganze sonst irgendwo abgeschrieben hat.Wenn beim Machthaber – aus welchen Gründen im einzelnen auch immer – die Neigung besteht, über dergleichen hinwegzusehen, dann wird darüber hinweggesehen.

Ähnlich wie auch im Gegenteil.

Wenn etwa der Machthaber sich mit einer gewissen Regelmässigkeit echauffiert hat über das Deutsch des einen oder anderen tschechischen oder spanischen Studenten, dann wird dieser Student auf das Deutsch seiner Arbeit wohl kaum etwas Besseres als einen Vierer bekommen.

Selbst dann nicht, wenn der betreffende Student sich seinen Text durch einen Profi korrigieren und in astreines Hochdeutsch hat übertragen lassen.

Dabei mag man ohnehin noch so sehr fragen, was für ein Armutszeugnis es eigentlich ist, dass da im Bereich der Wissenschaft Erwachsene Benotungen auf ihr Deutsch bekommen. Es ist jedenfalls so… und die Benotung steht nicht selten im voraus fest, ganz unabhängig von der tatsächlich erbrachten Leistung.

BEDROHLICH

Natürlich ist dies bedrohlich. Immerhin geht es im Einzelfall um den Erwerb eines Titels, der für den weiteren Werdegang und die individuelle berufliche Entwicklung von grösster Bedeutung sein kann.

Kindisch oder nicht. Keinesfalls ist damit zu spassen. Besonders stellt sich vor diesem Hintergrund auch die Frage, wie man sich denn verhalten soll, wenn da ein Ergebnis von vorne herein feststeht, das man durch die eigentliche Leistung nur sehr eingeschränkt beeinflussen kann.

Der Umstand allerdings, dass es natürlich immer wieder auch andere gibt, die sich vielleicht bemühen, ihr Urteil nicht gar zu früh zu fällen, macht es für den Einzelnen komplizierter und weniger übersichtlich.

Was also kann man tun, um sich vor dieser Bedrohung einigermassen zu schützen?

Tödlich naiv wäre es wohl, sich einfach darauf zu verlassen, dass man mit seriöser Leistung das Ganze bewältigen könnte und so dann die Sache auf sich zukommen zu lassen. Das Vertrauen darauf, redlich sein Bestes zu geben und auf eine angemessene, ausgewogene Beurteilung zu hoffen, kann zum ganz bösen Schiffbruch führen.

Da kann es dann – bei entsprechender Gemengelage – durchaus auch einmal vorkommen, dass jemand einen respektablen Text abliefert, der dann vom Herrn Professor mit grossem Genuss komplett zerrissen wird.

Selbst wenn man es deutlich merkt. Selbst wenn klar erkennbar ist, dass der Herr Professor mit grösstem Genuss hier seine Gemeinheit ausschüttet. Nach Lage der Dinge lässt sich daran zunächst einmal nichts ändern. Es gibt das Grundrecht der Freiheit der Lehre, und somit wird die Tätigkeit des Lehrenden weder reglementiert, noch kontrolliert.

Für den Einzelnen heisst dies dann auch, dass es zu spät ist, wenn es erst einmal so weit ist.

Richtig ist vielmehr, von Anfang an den Kontakt zum Begutachtenden zu suchen. Zum Oberassistenten, zum Dozenten, zum Berichterstatter oder zum Professor. Richtig ist es, mit diesem Menschen den Inhalt der abzuliefernden Arbeit möglichst detailliert im Vorfeld abzusprechen, ein Inhaltsverzeichnis gleich am Anfang einzureichen und sich absegnen zu lassen.

Richtig ist es, während des ganzen Projekts möglichst eng Tuchfühlung mit dem Machthaber zu halten und sich Punkt für Punkt Feedback zu holen.

Richtig ist es, die einzelnen Kapitel mit dem Machthaber abzusprechen und gemäss seinen Wünschen und Anordnungen auszugestalten.

Betreibt man dieses Kontaktmanagement entsprechend langfristig im Vorfeld und entsprechend geschickt – Berücksichtigung von Input u.ä. -, dann hat man tatsächlich eine gewisse Gewährleistung, dass man von der brutalen Bruchlandung am Ende verschont bleibt.

Nur so kann man sich etwas Sicherheit verschaffen, etwa in dem Sinne, dass die Sache von vorne herein abgekartet ist, dass man selber aber wenigstens weiss, wie sie aussieht und nicht regelrecht ahnungslos ins offene Messer läuft.

Natürlich bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie sich vor einem solchen Hintergrund fragen wollen, ob man die ganze Struktur insgesamt noch für voll nehmen kann.

Überlassen Sie Ihre Texte nicht dem Zufall!

https://www.facebook.com/profile.php?id=100001880320908

 

Doktorarbeit Pollert originell satirisch geistreich Ghostwriter Pollert Text Diplomarbeit Abschlussarbeit Ghostwriter Texte Texten Ghostwriter akademisch Buchtexte Achim H. Pollert Pollert originell satirisch geistreich Ghostwriter wissenschaftliches Ghostwriting Auftragsschreiben Texte Studium Werbung Studium Abschluss Werbung Werbetext Abschluss Journalist Studium Werbeagentur Werbetexte Slogan Studium journalistische Texte Bewerbung schreiben Journalist Abschluss Ghostwriter Brief schreiben Journalist Politik Wissenschaft Wirtschaft Texter Studium Lizentiat Schreiben Diplom Abschluss Arbeit Texter Deutsch Schulung Texte Texten Ghostwriter akademisch Buchtexte Werbung originell satirisch geistreich journalistische Texte Werbung Werbetexte schnell zuverlässig Geheimtip Buch Bücher Texte Reden schreiben Werbetexte billiges Ghostwriting preiswert Ghostwriter Ghostwriting akademisch Ghostwriting Ghostwriter Ghostwriting Diplomarbeit Ghostwriter Ghostwriting zuverlässig Ghostwriter Ghostwriting preiswert Ghostwriter Ghostwriting diskret Ghostwriter Ghostwriting Master Ghostwriter Texte Texter Schreiben Diplomarbeit Semesterarbeit Doktorarbeit Ghostwriter Pollert originell satirisch geistreich Texte Ghostwriter wissenschaftliches Ghostwriting Achim H. Pollert Achim Pollert Ghostwriting akademisches Ghostwriting Werbung Werbetexte Werbeagentur Ghostwriter Pollert Werbetexte Werbetexter Pollert Ghostwriting akademisch Ghostwriter Achim Pollert Doktorarbeit journalistische Texte Pollert Studium Studienabschluss Reden schreiben Texte schreiben Ghostwriter wissenschaftlich Texte Pollert Auftragsschreiben akademisch Studium Abschluss Abschlussarbeit Ghostwriter Texte Artikel Diplom Text Ghostwriter Achim H. Pollert Pollert originell satirisch geistreich Studium Werbetexte Werber Texte Texten Ghostwriter akademisch Buchtexte Achim H. Pollert Werbung Ghostwriting Ghostwriter Pollert Werbetexte Werbung Homepage gestalten Texte schreiben Pollert Werbetexte Werbung Homepage gestalten Texte schreiben Text Lektorat Korrektorat Korrektur lesen schreiben texten

 

Advertisements

Über textepollert

Achim H. Pollert Autor, Publizist, Berater; Schwerpunkte: Wirtschaft, Psychologie, Wissenschaft, Personalwesen, Geschichte/Politik; lebt in der Schweiz und Frankreich; spricht Deutsch, Englisch, Französisch fliessend
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines Management, Eine kleine Denkschule, Gebrauch der Sprache, Ghostwriting veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.