Achim H. Pollert: Nachplapperer

Achim H. Pollert (*) über das Halbe an der Bildung /// — ///

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Haben Sie Knigge gelesen?

Wahrscheinlich nicht.

Meine Mutter wollte damals, dass aus mir ein besserer Herr werden sollte. Und weil so ein besserer Herr sich stilsicher auf dem gesellschaftlichen Parkett bewegen kann, schenkte sie mir einst – nachdem ich nicht einmal in der Tanzschule gegangen war – das bewusste Buch von Adolph von Knigge „Über den Umgang mit Menschen“.

Dort sollte ich dann nachlesen können, dass man – beispielsweise – den Krawattenknopf zurechtrückt, den Blazer zuknöpft, bei der Veranstaltung an den Tisch der Angebeteten tritt, stramm steht, zunächst deren Vater anredet mit einem Spruch wie: „Ich heisse Adolph von Knigge. Darf ich mir erlauben, das geschätzte Fräulein Tochter zu einem Tanz aufzufordern?“

Ich hatte zu der Zeit wohl gehört von „dem Knigge“, so genannt nach einem, der ein Benimmbuch geschrieben hatte. Ein wenig nebulös war ich mitunter wohl auch mit der Vorstellung schwanger gegangen, es gäbe da irgendwo ein Zentralkomitee, das fortlaufend festhält, was unter richtigem und falschem Benehmen zu verstehen ist, und hin und wieder ein Buch darüber herausgibt. Ähnlich wie „der Duden“…

Schon für die Generation meiner Mutter war dergleichen für Menschen mit etwas charakterlichem Niveau bereits unwürdig. Später wurden diese Benimmregeln dann zunehmend lächerlich und peinlich. Was natürlich nicht heisst, dass kleine Leute sie nicht noch bis heute irgendwie faszinierend finden. Etwa so bedeutende Fragen, ob es nun „höflich“ oder „unhöflich“ sei, jemandem Gesundheit zu wünschen.

Und was jemand aus diesem Kreis der kleinen Leute sagen will, wenn er – oft mit einigem Stolz – bekundet, er habe Knigge gelesen, weiss ich natürlich auch.

Das Buch jedenfalls, das ich da geschenkt bekommen hatte, wanderte zunächst einmal ins Regal.

Mein Benimmbuch

Jahre später steckte ich in einem Lektoratsauftrag. Ich sollte ein Buch lektorieren, in dem es um solche Verhaltensregeln ging. Und in diesem Zusammenhang nahm ich dann den Ur-Knigge von meinem Bücherregal, der dort während vieler Jahre vor sich hin gegammelt war.

Ich blätterte darin. Ich suchte nach dem einen oder anderen Beispiel. Etwa wer wem zuerst vorgestellt wird, wer wem das Du anbieten darf u.ä.

Ich fand da aber nichts.

Was der Freiherr da im 18. Jahrhundert geschrieben hatte, das hatte nichts mit primitiven Benimmvorstellungen einfacher Leute zu tun. Vielmehr fand ich da einen recht fundierten Lebensberater, der sich in durchaus ernstzunehmender Weise mit Psychologie und Soziologie befasst.

Da stand etwas über den „Umgang mit Jähzornigen“, über den „Umgang mit Kindern“, über den „Umgang mit Schurken“. Und sogar über den „Umgang mit sich selbst“ hatte der Baron damals geschrieben.

Also so ganz und gar nicht das, was einfache Menschen sich unter „Benimm“ vorstellen. So gar nicht auf die gängigen Äusserlichkeiten ausgerichtet, sondern viel eher auf die Substanz. Und gerade, was den inneren Gehalt einer Einstellung angeht, zeigen sich viele benimmorientierte Charaktere ja allzu oft stark überfordert.

Wie auch immer: In „dem“ Knigge steht nichts davon, wie man die einzelnen Teile des drapierten Essgedecks zu verwenden hat, welche Bedeutung welcher Dresscode hat u.s.w.

Um den Baron Knigge herum gab es nun seinerzeit aber eine Verwicklung. Da hatte einer – Adeliger, Kammerherr, Würdenträger – ein Buch mit diesem Titel „Über den Umgang mit Menschen“ geschrieben. Ohne dass sie auch nur eine einzige Seite davon gelesen hätten, ist für viele Leute schon klar, worum es dabei geht. Klar – um Benimmregeln!

Worum auch sonst?

Und weil sich ein solches Benimmbuch besser verkauft als ein fundierter psychologischer Lebensberater, fügte auch der Verlag nach Knigges Tod sogleich zu der weiteren Auflage des Buchs ein Kapitel mit Benimmvorschriften hinzu.

Dies alles sorgte dafür, dass seither „Knigge“ als Synonym für Benimmratgeber steht. Der Business-Knigge. Der Internet-Knigge. Der Bewerbungsknigge. Und so weiter. Und so fort. Obwohl der Freiherr selber diese Fragen des Benimm mit keinem Wort würdigte.

Wer also mit vor Stolz geschwollener Brust erklärt, er hätte sehr wohl Knigge gelesen, bei dem kann man getrost davon ausgehen, dass er ihn nicht gelesen hat. Sonst wüsste er immerhin, dass eben genau diese „Knigge-Themen“ da nicht drin stehen.

Nachplappern

Eins der prominentesten Beispiele für Nachplapperei. Ganz zu Anfang muss da einer etwas falsch verstanden haben, oder auch bewusst falsch behauptet. Danach wurde das einige Male ungeprüft nachgeplappert, und seither gilt es als unbestreitbares Gemeingut.

In einem Knigge – in „dem Knigge“ – steht, wie man sich zu welchem Anlass zu kleiden hat, welche Gläser man für Rot- und welche für Weisswein zu verwenden hat, wie man eine Dame anzureden hat – insbesondere wenn die kein Zimmermädchen ist.

Das ist das Ergebnis des fortlaufenden Nachplapperns.

Ähnlich wie etwa die Vorstellung, vor Kolumbus hätte man nicht gewusst, dass die Erde die Form einer Kugel und nicht einer Scheibe hat. Letzteres ist bereits in der Antike, zumindest bei den seefahrenden Zivilisationen bekannt gewesen.

Aber, wie gesagt, durch Nachplappern hält sich hartnäckig der Gedanke, Kolumbus wäre mit seiner Vorstellung von der Kugelgestalt der Erde zu seiner Zeit ein Revolutionär gewesen und hätte das Wissen seiner Zeit auf den Kopf gestellt.

Nachplappern auch in Politik und Geschichte. Vom Bundeskanzler, der „aus politischer Verantwortung“ zurücktritt, weil in seinem Vorzimmer ein Ost-Spion beschäftigt war. Von den „anständigen deutschen Soldaten“, die all die schlimmen Dinge im Krieg nicht angestellt hätten.

Aber durchaus auch im trivialen Bereich. Etwa das Nachplappern von der Society-Lady, die „auf der Flucht“ von Kameraleuten „zu Tode gehetzt“ wurde.

Und so weiter.

Das Nachgeplapperte gehrt durch wenige Hände, und danach ist daraus für eine breite Öffentlichkeit gesichertes Wissen geworden, an dem es keinen Zweifel geben kann.

So etwa der damals sowohl an den Stammtischen wie auch in ernstzunehmenden Zeitschriften und TV-Zeitschriften propagierte Sicherheitsrat, wie man sich verhalten sollte, falls man bei einem Unfall mit dem Auto in einem Gewässer landet.

Zunächst sollte man nicht versuchen, die Autotür zu öffnen. Das wäre gar nicht möglich wegen des von aussen auflastenden Wasserdrucks.

Ruhig sollte man in dem absaufenden Auto sitzen bleiben. Unter dem gewölbten Dach würde sich eine Luftblase sammeln, von der man atmen könnte. Und erst wenn das Auto ganz voll gelaufen wäre, sollte man die Tür öffnen und aussteigen. Das wäre dann auch ohne weiteres möglich, wenn Innen- und Aussendruck gleich sind.

Eine Zeitlang galt das als gesichertes Wissen. Das hatte jeder schon gehört, und alle plapperten es weiter. Bis ins Automobil-Heftli und ins Verkehrssicherheitsmagazin im Fernsehen.

Ich selbst war damals Kind und hatte dazu keine Meinung, fragte mich allerdings schon insgeheim, wie wahrscheinlich es denn wohl wäre, mit dem Auto komplett ins Wasser zu fahren, dass man dafür eigens eine Verhaltensregel haben müsste.

Als Unsinn entlarvt wurde dies damals, als sie genau dieses in einer grossen Samstagabend-Fernsehshow nachstellten und eine Kandidatenfamilie in einem Auto ins Wasser senkten. Diese musste dann von einigen vorsorglich natürlich bereitgestellten Rettungstauchern aus diesem Auto befreit und gerettet werden.

Und weil es in einer grossen TV-Show war, die alle gesehen hatten, plapperte es dann keiner mehr nach. Mit dazu trug wohl auch Loriot bei, der diese Szene in einem bitterbösen schwarzhumorigen Sketch parodierte, so dass jeder, der das nachplappert, sich der allgemeinen Lächerlichkeit ausgesetzt hätte.

Eigentlich egal…

Sicher könnte man sich fragen, ob dieser Nachplapper-Effekt nicht egal ist.

Ob Knigge nun geschrieben hat, man dürfe Fisch nicht mit dem Messer essen. Ob sie damals in manchem hinteren Alpental gewusst haben, dass die Erde eine Scheibe ist. Dass Willy Brandt zurückgetreten ist, weil er die Nase voll hatte vom Polit-Betrieb. Dass Diana Spencer von Paparazzi verfolgt und bedroht wurde und dass ihr Liebhaber ansonsten noch nie vorher wie eine gesenkte Sau mit dem Auto durch das nächtliche Paris gerast wäre.

Ist es im Grunde nicht egal, dass da draussen Massen von Menschen herumlaufen, die das glauben, mehr noch, die es für gesichertes Wissen halten und bereitwillig nachplappern?

Eigentlich würde es doch reichen, wenn man sich ganz persönlich zu einer etwas kritischeren Haltung erzieht, um nicht jedem Unsinn aufzusitzen. Etwa dass die Mondlandung nie stattgefunden hätte und die Fotos in geheimen Studios der NASA nachgestellt wurden. Oder dass die Landschaftmarken im peruanischen Hochland Landeplätze für Ausserirdische sind. Oder dass Präsident Kennedy von der CIA erschossen wurde.

Wer es glauben will, soll es glauben. Und wenn es eine Mehrheit ist, die das glaubt, ist es schliesslich auch egal.

Die erste Schwierigkeit dabei liegt darin, dass man als einzelner von dann an kein gesichertes Wissen mehr besitzt. Denn nicht nur die offensichtlichen Absurditäten können dann als gesichertes Wissen gelten, sondern auch durchaus vernünftig erscheinende Behauptungen, die einfach nur falsch sind.

Damit verbunden ist der Umstand, dass diese Nachplapperei nach und nach Einzug in den Bereich der Wissenschaft hält. Das fängt an beim Schullehrer mit seinen Standardsprüchen (etwa: „der Computer kann nur unterscheiden zwischen ‚Strom ein‘ und ‚Strom aus'“) und reicht bis zur Universität, die einen Lehrstuhl für Homöopathie einrichtet (etwa: „Wir werden damit dem Denken in Analogien gerecht“).

Aussagen wie:

„Salz ist schädlich für die Gesundheit!“

„Möglichst viel Flüssigkeit zu sich nehmen!“

„Übergewicht ist hochgradig gefährlich für die Gesundheit – besonders Bauchfett!“.

„Zecken sitzen auf den Bäumen und lassen sich fallen, wenn ein Warmblüter unter dem Baum hindurch geht.“

„Geparden sind Hunde.“ (vom damaligen TV-Tierfilmer und Zoodirektor Grzimek)

„Man kann die Atmung des Menschen von Luft auf Wasser umstellen, so dass man im Wasser den Meeresboden besiedeln kann.“ (vom damaligen Aquanautik-Filmproduzenten und Meeresforscher Cousteau)

Einmal in der Welt, werden solche Aussagen nachgeplappert, bis sie dann nach kurzer Zeit schon für gesichertes Wissen gehalten werden, insbesondere wenn sie von entsprechend berufenen mediengerechten Wissenschaftlern ebenfalls öffentlich nachgeplappert werden.

Standardspruch vorgegeben, massenhaft nachgeplappert.

Im wissenschaftlichen Bereich, insbesondere wenn es um die ernsthafte Lehre ginge, ist dieser Mechanismus der Vorgabe aus berufenenem Mund und des Nachplapperns durch künftige berufene Münder hochgradig problematisch.

Denn da geht dann das gesicherte Wissen von Gesellschaft und Zivilisation insgesamt verloren.

Man könnte auch sagen: Durch den Mechanismus des Vorplapperns von Lehrern und des Spurens von Lernenden…

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Achim H. Pollert: Was die Welt zusammenhält

Achim H. Pollert (*) über das, was sich der Einstein so gedacht hat III /// — ///

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Was ist die bekannteste physikalische Formel?

Klar.

e = m * c2

Auch als „die Einstein-Formel“ bekannt. In Comic-Heftchen, bei strebenden Schülern im Leistungskurs Mathematik u.s.w. gerne auch verwendet als Synonym für sensationelle Genialität. Von mittelmässigen Physiklehrern dafür eher vorsichtig gemieden und mit allgemeinen, meist unzutreffenden Kommentaren aus dem einen oder anderen Trivialmagazin bedacht.

Schwieriger wird es bei der Frage, was diese Formel denn eigentlich bedeutet.

„e“ steht für „die Energie“.

„m“ steht für „die Masse“.

Und „c“ steht für „die Lichtgeschwindigkeit“.

Was heisst das?

Wenn ich von der klassischen Mechanik ausgehe, dann gibt es da die Formel „f = m * a“. Also: Kraft (f) ist Masse (m) mal Beschleunigung (a). Was das heisst, ist einfach zu erklären. Stelle ich mir die Masse einer Gewehrkugel vor, dann wird die davon ausgeübte Kraft eher gering sein, wenn ich die von Hand an ein Holzbrett werfe. Wird diese Kugel dann aber entsprechend beschleunigt mit einer Sprengstoffzündung, dann übt sie genug Kraft aus, um nicht nur einen Baumstamm, sondern auch eine Stahlplatte zu durchschlagen.

Aber…

Energie (e) ist gleich Masse (m) mal das Quadrat der Lichtgeschwindigkeit (c2).

Kann man sich darunter etwas vorstellen? So wie bei der Gewehrkugel? Was soll ich damit anfangen? Die Lichtgeschwindigkeit – knapp 300,000 km/s – mit sich selbst malgenommen und dann mit einer Masse multipliziert, ergibt die Energie…

Nicht wirklich praktisch brauchbar, um am Ende etwa auszurechnen, wieviel Sprit ich verbrennen muss, um ein vierzig Tonnen schweres Flugzeug bei welchen Wetterverhältnissen vom Boden abheben zu lassen.

Aber kann ich mir wenigstens irgend etwas darunter vorstellen? Kann ich mir ein Bild davon machen, was das zu sagen hat?

Tatsächlich ist diese Einstein-Formel zunächst einmal weniger geeignet, um etwas im Alltag auszurechnen. Vielmehr beschreibt diese Formel ein bestimmtes naturgesetzliches Verhältnis dar – was häufig bei den Gleichungen der theoretischen Physik der Fall ist. Die Relativitätstheorie Einsteins, die sich grossenteils mit dem Wesen der Masse befasst, beschreibt hier das Verhältnis zwischen Masse und Energie.

e = m * c2 – das besagt zunächst einmal, dass in einer Masse ungeheuere Mengen an Energie stecken. Um zu erfahren, wie viel Energie in einer Masse steckt, muss diese mit einem extrem hohen Wert – dem Quadrat der höchstmöglichen Geschwindigkeit – multipliziert werden. Also steckt selbst in der kleinsten Masse eine unvorstellbare Energiemenge.

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Alles um uns herum – unser eigener Körper eingeschlossen – bedeutet auch Energie. Grosse Mengen von Energie.

Das sehen wir im Alltag am besten an unserer Sonne. Das Zentralgestirn ist gross, zugegeben. Aber dass diese Masse vor vielen tausend Millionen Jahren zu brennen begann, seitdem in bekannter Menge Licht und Hitze und Strahlung abgibt, das ist irgendwie schon nicht richtig vorstellbar. Wenn wir den Vergleich zu einem konventionellen Feuer am Grillplatz ziehen, dann übersteigt dieser Gedanke eines während Jahrmilliarden lodernden Megafeuers wohl die Grenzen unseres begrifflichen Denkens.

Eine permanente Wasserstoffexplosion, zusammengehalten von der Gravitation der eigenen Masse, die über viele Milliarden Jahre anhält. Und erst wenn diese Masse nach und nach vermindert wird, wird sich das Feuer ein wenig beruhigen. Dann wird sich die Sonne ausdehnen. Und das Feuer, das dann in ihr brennt, wird rot leuchten und nicht mehr ganz so heiss sein.

Als sogenannter roter Riese wird die Sonne dann die inneren Planeten des Sonnensystems verschlingen und der Erdumlaufbahn zumindest so nahe kommen, dass drei Viertel des heutigen Himmels von ihr bedeckt sein werden.

Aber keine Sorge. Das wird erst in mehreren hundert Millionen Jahren eintreten. Und da wird dann wegen der widrigen Lebensumstände hier unten ohnehin kein Lebewesen mehr vegetieren, das dies alles zur Kenntnis nehmen könnte.

Und wo ist die Energie?

Also in der Tat unvorstellbare Energiemengen, die da in der Masse stecken.

Wo aber steckt eigentlich diese Energie genau, wenn wir von „normalen“, irdischen Umständen reden? Die Erde hat eine Masse. Jedes Lebewesen hat eine Masse. Alles, was uns in der dinglichen Welt umgibt, hat eine Masse.

Wo ist da eigentlich diese beachtliche Energie „versteckt“?

Wie kann im Wasser eine Unmenge an Energie enthalten sein, während aber Eis nur schmilzt, wenn Wärme zugeführt wird? Warum schmilzt der Gletscher nicht alleine schon auf Grund der Unmenge an Energie, die in seiner Masse enthalten ist? Und wieso fängt der Ozean nicht zu kochen an und geht in Wasserdampf über? Und so weiter.

Tatsächlich geht es um die Kraft, die im Atomkern steckt.

Eigentlich ist auch das eine ganz einfache Feststellung.

Alles, was wir in der dinglichen Welt wahrnehmen, besteht aus Atomen. Nun ist es so, dass die Kerne dieser Atome positiv elektrisch geladen sind. Deshalb auch ist das Atom als Ganzes stabil, weil die positiv geladenen Kerne und die negativ geladenen Elektronen der Atomhülle sich gegenseitig anziehen.

Aber: Wenn der Kern des Atoms positiv geladen ist, müsste er eigentlich wohl auseinanderspringen. Gleiche elektrische Ladungen stossen sich ab. Somit stellt der Atomkern gedanklich etwa zwei Magnete dar, die mit dem Pluspol aneinanderliegen und trotzdem fest aneinander haften, obwohl sie sich abstossen müssten.

Daraus ist zu schliessen, dass es eine zusätzliche Naturkraft geben muss, die sehr stark ist und die den Kern des Atoms zusammenhält. Eine Kraft, die stark genug ist, um auch die stärksten Magnete aneinander zu zwingen. Denn nur mit so einer Kraft ist es möglich, dass der Atomkern – und damit unsere ganze dingliche Welt – stabil bleibt und fortlaufend existiert.

Die Kernkraft..

Dort stecken all die Unmengen an Energie, die auch schon einer kleinen Masse entsprechen. Und tatsächlich ist der Atomkern auch der wesentliche Sitz der Masse un Atom.

Nur eben: die Elektrizität kann ich ganz einfach persönlich erfahren. Wenn ich eine Lampe an der Decke anschliesse und vergessen habe, die Sicherung herauszunehmen. Ebenso kann ich die Gravitation ganz persönlich erfahren. Wenn ich etwa – nachdem es mir an der Decke am Lampenanschluss eins gewischt hat – den Halt auf meiner Leiter verliere und auf den Boden knalle…

Aber die Kernkraft, die in unglaublicher Stärke den Atomkern zusammenhält, kann ich persönlich nicht unmittelbar erfahren. Ich kann sie nicht in einem Versuchsaufbau einer staunenden Schülerschar vorführen. Ich kann sie nicht als Zauberkünstler geschickt einsetzen, um mein Publikum fassungslos zu verblüffen.

Ich kann sie eben nur auf Grund von – recht einfachen – vernünftigen Erwägungen vorhersagen. Sie muss da sein, weil sonst das Ganze nicht funktionieren würde.

Und deshalb auch der Gedanke, recht kurze Zeit nach der Formulierung der Einstein-Formel und der Klärung der Verhältnisse auf der atomaren Ebene: Wenn es gelingen würde, den Atomkern zu spalten, dann würde diese ungeheuere Kraft, die diesen Kern zusammengehalten hat, frei werden. Diese plötzliche Freisetzung solcher Kräfte hätte zum Beispiel unermessliches Zerstörungspotential.

Das Ende der Welt

Ein gewaltiger Lichtblitz. Ein alles verschlingender Feuersturm. Ein enormer elektromagnetischer Puls. Dahinter in der Folge Druckwellen, schlimmer als der schlimmste Wirbelsturm. Das würde stattfinden, wenn man auch nur die Kernkraft von wenig Masse durch Spaltung freisetzen könnte.

Möglicherweise auf Grund von tollpatschigen Bemerkungen von Wissenschaftlern, die unter Hitler in Deutschland geblieben waren, befürchteten einige Wissenschaftler, die nach Amerika emigriert waren, in Nazi-Deutschland würde man an einer auf dem Prinzip der Kernspaltung beruhenden Bombe bauen. Gar keine Hilfe dabei sind wohl auch die in Deutschland umhergehenden Gerüchte gewesen von den unglaublichen Wunderwaffen, die Hitler noch in der Reserve hätte.

Das führte dazu, dass die USA ihrerseits diese Bombe bauten.

Der Rest ist Geschichte.

Die Einstein-Formel stimmt. Und zwar gleichgültig, ob es sich nun um die Kernfusion handelt, wie sie von Natur aus in der Sonne stattfindet, oder um die Kernspaltung, wie sie in der Atombombe oder im Kernkraftwerk bewerkstelligt wird.

In einer Masse stecken unvorstellbare Mengen an Energie.

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Achim H. Pollert: Die Bonzen und das Geld

 Achim H. Pollert: Die Bonzen und das Geld

 Achim H. Pollert (*) über die Mächtigen und das Geld /// — ///

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Vor kurzem wurde der ehemalige deutsche Bundespräsident Wulff vom Vorwurf der Bestechlichkeit freigesprochen. Sicher: Man hatte da den Eindruck, dass sich ein Staatsanwalt zu heftig verbissen hatte in die Vorstellung, einen Mächtigen zur Strecke zu bringen. So heftig, dass er unter dem Strich den Ex-Präsidenten wegen einigen Hundert Euro Zeche in einem Nobelhotel durch die Instanzen zerrte.

Bei Staatsanwälten, die sich in solche Gedanken verbeissen, muss man auf dergleichen gefasst sein. Ganz persönlich hatte ich einmal so eine Geschichte mit einer Pflanze der Staatsanwaltschaft Zürich, die sich einst darin verbissen hatte, mich zu bestrafen. Natürlich ohne Erfolg, erstens mangels persönlichem Format, und zweitens, weil ich wirklich nichts angestellt hatte.

Ärgerlich ist wohl auch, dass solche Gesetzeshüter einem unbescholtenen Menschen mutwillig ein Verfahren anhängen können und auch dann selber mit nichts haften müssen, auch wenn der betreffende Bürger klar freigesprochen wird.

Sicher: Gerade auch in Deutschland wäre man gut beraten, bei solchen Dingen die Kirche im Dorf zu lassen, soll heissen, einem hohen staatlichen Würdenträger dann nicht wegen 800 Euro Restaurantrechnung den Prozess machen zu wollen. Würde das denn zum Beispiel heissen, dass man sich die Förderung eines Spitzenpolitikers erkaufen kann, indem man ihn zu einem dicken Frass in den Fünfsternetempel einlädt?

Betragsmässig nicht ganz so einfach wird es, wenn ein junger, aufstrebender Theologe als Bischof die Leitung einer Diözese antritt, wo eine neue Amtsresidenz für seine Gnaden errichtet wird.

Geld spielt keine Rolle

Natürlich beobachtet man häufig, dass dort, wo Funktionäre mit dem Geld anderer Leute umgehen, eben dieses Geld kaum eine Rolle spielt. Nicht zuletzt hat das auch zur Folge, dass die Kosten beim einen oder anderen Projekt der öffentlichen Hand oder mancher sonstiger grosser Organisation richtig schön explodieren.

Verwaltungsgebäude. Die Anschaffung von Lieferwagenflotten. Bürogeräte aller Art. Regelmässige Wartungsarbeiten. Versicherungsprämien. Was auch immer: wenn es für eine Grossbank, eine staatliche Einrichtung oder eben auch die Kirche ist, dann besteht durchaus die Neigung, dass da Beträge in zehnfacher Höhe des eigentlichen Aufwands in Rechnung gestellt werden.

Dass es sehr unschön aussieht, wenn es bei solchen überrissenen Kosten um etwas geht, das primär für den individuellen Machthaber da ist, liegt eigentlich auf der Hand.. Also kein Verwaltungsgebäude draussen vor der Stadt, sondern das offizielle Wohnhaus des Bischofs im Schatten des Doms. Kein Lieferwagen für den Vertrieb der Produkte, sondern ein First-Class-Flug ins Hunger-Elendsgebiet. Keine pauschale Extra-Zuwendung an die Betriebskantine, sondern Good-Time-Wochenenden in Davos für besonders erfolgreiche Unternehmensleiter.

Ob ein Arbeitgeber für dergleichen das Fünf- und Zehnfache dessen hinblättert, was es eigentlich am Markt kostet, macht eigentlich keinen Unterschied.

Das Ganze ist eine Frage der öffentlichen Wahrnehmung. Hiesse das schwarze Haus am Dom „Reliquienmuseum“ und nicht „Bischöfliche Amtswohnung“, dann wäre der dafür bezahlte Preis immer noch zehnfach überhöht und würde die öffentliche Kasse genauso schädigen. Desgleichen, wenn der Lieferwagen zur Verteilung der Armenspeisungen so viel gekostet hätte wie ein Aston Martin, oder wenn das Temporärbüro für die psychologische Betreuerin im Haus das Vielfache dessen verlangt, was die gute Frau eigentlich als Lohn bekommt.

Nur hätte es dann mehr den Eindruck, das Ganze würde einem guten oder wenigstens vertretbaren Zweck dienen.

Wenn es aber so aussieht, als würden es sich hier die Bonzen wieder einmal gut gehen lassen auf anderer Leute kosten, dann sehen alle viel misstrauischer und genauer hin. Obwohl es rein finanziell für die Organisation keinen Unterschied macht.

 Der Wert des Geldes

Ein besonderer Knaller ist natürlich gewesen, dass ein anderer Bonze in seiner Osterbotschaft nun seinen Amtsbruder, der die Baukosten für die bischöfliche Amtswohnung ins Unermessliche schiessen liess, mit deren Heiland verglich.

Ganz ähnlich wie der von seinem Vater verlassene Visionär vor 2000 Jahren, sei dieser Bischof auch gänzlich unschuldig verfolgt und verspottet worden. Trotz gänzlich reiner Seele sei seine Gnaden verfemt und gejagt worden wegen etwas, woran er gänzlich unschuldig wäre.

Wie einst Jesus.

Sicher auch eine Frage des individuellen Geschmacks.

Auf jeden Fall sind solche Aussprüche natürlich Beleg für die Ferne der Bonzen vom eigentlichen Geld und seinem Wert. Ähnlich wie der Heiland dereinst führen viele der Mächtigen tatsächlich kaum persönlich Geld mit sich. Wofür immer man Bargeld braucht, haben diese Leute ohnehin eigene Hofschranzen, die solche Aufgaben erledigen..

Weder müssen sie sich durch Läden bewegen, Preise vergleichen und ihren persönlichen Bedarf einkaufen. Noch müssen sie an der Tankstelle ihr Auto betanken. Noch müssen sie kryptische Erklärungen am Billetautomaten entziffern und durch Münzeinwurf ihre Fahrscheine bezahlen.

Dergleichen kennen diese Leute nicht.

Und entsprechend unbeholfen sind viele von denen im Umgang mit den Münzen und Banknoten. Das beginnt beim kleinen Bankdirektor, der einem Kellner eine Fünfzigernote für drei Tassen Kaffee gibt und „stimmt so“ sagt. Das reicht bis zum US-Präsidenten Bush Vater, der im Rahmen der Besichtigung eines Einkaufzentrums vor einer Scanner-Kasse steht und sich beim besten Willen nicht erklären kann, was da vor seinen Augen vor sich geht.

Das Phänomen ist beileibe nicht neu. Schon von Kaiser Franz-Josef wird berichtet, er habe wohl einmal ein Armband mit wertvollen Edelsteinen so sehr bewundert. Dann habe er gefragt, was das koste. „Was schätzen Sie, wieviel es kostet, Majestät.“- „Vielleicht fünf Gulden… ?“ – „Nein. Es kostet 7,000 Gulden.“ – „… auch nicht zu viel für so ein schönes Stück.“

So einfach ist das.

Wenn der Staatschef etwas Bestimmtes essen will, dann lässt er das über den Butler der Köchin ausrichten. Alles andere wird erledigt. Ob Foie gras etwas Billiges und Rösti etwas Teueres ist, hat den noch nie interessiert, sondern ausschliesslich, dass es ihm gut schmeckt. Ebensowenig wie, ob ein Abendessen im Hotel mit Übernachtung für 900 Euro teuer oder billig ist.

Wenn der König seiner Geliebten ein Smaragd-Armband kaufen will, lässt er den Juwelier vom Ober-Zeremonienmeister ins Schloss bestellen. Ob ein Normalsterblicher sich das leisten kann und wie lange der dafür arbeiten muss, damit wurde ein Bonze nie konfrontiert.

Es gibt daneben übrigens auch das Gegenteil bei dieser Verunsicherung im Umgang mit dem Wert von Geld. Wenn irgendwo eine Handelskammer eine CD mit Firmendaten herausgibt, die dann gegen eine Gebühr von 22 Euro abgegeben wird, dann kann es durchaus vorkommen, dass mancher Direktor – falls er damit zufällig konfrontiert wird – grosse Schwierigkeiten hat, über den Erwerb zu entscheiden.

Und wenn halt ein junger ambitionierter Theologe sein Führungsamt antritt, dann ist er meist einfach nur damit überfordert mit der Feststellung, ob ein Bauprojekt nun mit drei Millionen oder mit dreissig Millionen angemessen ist. Als Machthaber ist man schlicht nicht daran gewöhnt, sich mit solchen Fragen auseinanderzusetzen.

 Entscheidung und Budget

Natürlich wissen wir alle, sofern wir nicht allzu lange Bonzen gewesen sind, dass so etwas keine zulässige Ausrede ist. Wer die obere Leitung innehat, ist eben verpflichtet, bestimmte Dinge zu wissen. Alleine schon der Umstand, dass er diese Dinge nicht weiss, stellt eine schwere Amtspflichtsverletzung dar.

Ganz gleichgültig, ob es nun um eine neue Amtsresidenz, einen First-Class-Flug, ein Smaragd-Armband oder eine Handelskammer-Broschüre geht. Bei einer Entscheidung ist die Frage nach der Finanzierbarkeit – nach der wirtschaftlichen Machbarkeit – ein vordringliches Element, vor dem sich kein Entscheidungsträger drücken kann. Denn jede Sachentscheidung hängt unmittelbar auch damit zusammen, ob sie angemessen finanzierbar ist.

Die distanzierte Haltung zum Geld, zum Budget, zum vernünftigen Wertverhältnis ist somit ein charakterliches Merkmal, das die Fähigkeit zur Verantwortung und zur Entscheidung eher in Frage stellt.

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Achim H. Pollert: Die grosse Gefahr

Achim H. Pollert (*) über die Einschätzung der eigenen Aufgabe /// — ///

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Die Frau hiess Hannah Arendt. Sie war eine jüdische Gelehrte, die beim etwas zwielichtigen Professor Martin Heidegger Philosophie studiert hatte, mit dem sie wohl auch eine Liebesbeziehung hatte.

Während sich der Professor, der sich gerne hinter aufgeblasenen, unverständlichen Schachtelsätzen versteckte, dann mit dem Hitlerismus arrangierte, musste Hannah nach Amerika fliehen, wo sie zur bedeutenden Politologin avancierte.

Natürlich: Philosophen, Politologen und sonstige Gelehrte in geisteswissenschaftlicher Richtung dringen nur selten ins öffentliche Bewusstsein vor. Das hat seine Vorteile, etwa den, dass sich die Gelehrtenwelt nach dem Tod Hitlers dann doch irgendwie mit den fragwürdigen Fehltritten Heidegger abfand, d.h. dass er sich auch weiterhin arrangieren konnte.

Aber im allgemeinen ist es natürlich schon so, dass noch etwas im öffentlichen Leben passieren muss, damit solche Gelehrte einem breiteren Publikum bekannt werden.

Bei Hannah Arendt war das der Eichmann-Prozess.

Der ehemalige SS-Mann Adolf Eichmann wurde nach Jahren im Untergrund 1960 in Argentinien vom israelischen Geheimdienst geschnappt und nach Jerusalem verfrachtet, wo ihm vor der Weltöffentlichkeit der Prozess gemacht wurde.

Der grosse Verbrecher

Nicht zuletzt trug dieser gelungene Streich zum Weltrum des Mossad als geradezu unheimlich schlagkräftige und allwissende Geheimorganisation bei.

Einen führenden Nazi, dem monströse Verbrechen zur Last gelegt wurden, hatte der Mossad in einem fremden Land aufgespürt und dort den richtigen Augenblick getroffen, um ihn zu packen und im Untergrund ausser Landes zu schaffen.

Und so sass er also da in Israel und harrte der Dinge, die da kommen sollten.

Der Mega-Verbrecher.

Hitler, Goebbels, Himmler und ein paar weitere hatten Gift genommen. Freisler war bei einem Luftangriff ums Leben gekommen. Heydrich hatten tschechische Widerständler gerichtet. Göring hatte den Prozess abgewartet und dann Gift genommen, kurz bevor sie ihn aufgehängt hätten.

Aber die zweite Garde, die Fieslinge, die genau so verantwortlich für den Tod von Millionen von Menschen waren, würde man doch noch greifen können. Öffentlich anprangern und in ihrer ganzen dämonischen Verderbtheit der Nachwelt präsentieren können.

Wenigstens probieren konnte man es.

Und da war nun eben Eichmann dran.

Chef des „Judenreferats“ in Berlin. Hauptbeteiligter der „Endlösung der Judenfrage“ im Reichssicherheitshauptamt. Aus seinem Büro war die Deportation von Millionen von Menschen in den sicheren Tod organisiert worden.

Was für ein Verbrecher musste das sein? Ein eiskalter Mensch ohne jede Gewissen. Ein teuflischer Denker, der im Hintergrund ohne jede menschliche Regung die Fäden in der Hand hielt.

Das Würstchen

An dieser Stelle kommt Hannah Arendt ins Spiel.

Sie war damals, 1961, als Zuschauerin zum Eichmann-Prozess in Jerusalem. Und sie berichtete, offenbar selber sehr überrascht, über das, was sie da so sah.

Der da vor den Schranken des Gerichts stand und sich für seine monströsen Verbrechen verantwortete, war nun gar nicht so ein unheimlicher Kopfmensch, bei dem es einem kalt den Rücken herunterlief.

Hannah schrieb ganz im Gegenteil von der „Banalität des Bösen“. Von einem belanglosen Bürokratie-Würstchen, so einem sehr durchschnittlichen Typ, der mit viel Eifer und Fleiss linientreu die scheusslichsten Verbrechen ausführte.

So gar nicht das Dämonische, mit ausdrucksstarkem Gesicht, einem angewiderten Zug um den Mund und einem wirren Blick. So gar nicht das Überlegene, Unberechenbare, das man mit so einem Jahrhundertverbrecher in Verbindung bringen würde.

Auch Hannah Arend war natürlich der Meinung, dass es sich bei Eichmann um einen Schwerverbrecher handelte. Das schrieb sie auch in ihren Zeitungsberichten und Büchern. Nur eben schrieb sie auch, dass dieser Eichmann einen überraschend „normalen“ Eindruck machte. So gar nicht der geheimnisumwitterte Menschenfresser, der sich immer neue Unmenschlichkeiten ausdenkt. Vielmehr so der alltägliche Bürokrat, der morgens ins Büro geht und dort alles schön sauber organisiert.

Fahrpläne. Wann wo wie vergast werden muss, damit alles reibungslos weiter läuft. Was mit dem Zahngold zu geschehen hat und mit den Massen an Menschenhaar. Und so weiter und so fort.

Genau diese Feststellung aber war für die Menschen zu schwer.

Mit solchen Sprüchen würde der Unmensch verharmlost. Das wäre ja fast wie eine Entschuldigung für diese Verbrechen. Die Jüdin Hannah Arendt wurde wohl sogar als „Nazi-Schlampe“ beschimpft.

Kaum jemand wollte für wahr haben, dass dieser Eichmann eigentlich ein ganz armseliges Würstli war. Und eben nicht der Mephisto, der gespenstische, übermächtige Untäter, der mit allen Wassern gewaschen ist.

Was aber steckt dahinter?  

Was verstörte eigentlich die Menschen so sehr an diesen Feststellungen Hannah Arendts?.

Irgendwie wäre es doch auch beruhigend anzunehmen, dass es dieses unheimliche Böse, dieses Übermächtige, Verschlagene, Undurchschaubare so vielleicht gar nicht gibt. Nicht ganz unangenehm wäre doch diese Vorstellung, dass es sich bei solchen entgleisten Megaverbrechern eher um Langweiler und Primitivlinge handelt, über die man eigentlich lachen könnte, wenn sie nicht so abscheulich gewalttätig wären.

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Sicher. Viele Menschenrechtler, Hilfsorganisationen u.s.w. würden sich angesichts des unglaublichen menschlichen Leids schwer tun mit dem Gedanken. Auch Überlebende und Angehörige wären durchaus nicht glücklich mit dem Gedanken, Opfer von solchen kleinen Mieslingen geworden zu sein.

Wer aber konnte mit dem Gedanken, dass dieses Böse von ganz banalen Witzfiguren inszeniert worden war, überhaupt nicht leben?

Zunächst hätte ganz offensichtlich der Mossad ein Problem damit… was heisst hier Würstli? Wir – der gerissene High-Tech-Geheimdienst, Intelligence auf höchstem Niveau – lassen uns 15 Jahre lang von einem Büro-Würstli foppen? Ein mieser kleiner Bürokrat führt uns an der Nase herum, bis wir ihn dann – endlich – schnappen… unmöglich!

Ein Problem hätten wohl auch die Alliierten mit dieser Annahme, dass Nazi-Bonzen eher kleinkarierte Hanswurste waren. Ein Regime von Hanswursten soll uns all die Jahre als Feind beschäftigt haben? Hinter dem, was uns all die Kriegsjahre intensiv beschäftigt hat, was uns Milliarden gekostet hat und was wir als ernste Bedrohung empfunden haben, soll eine Organisation von menschlich zweitklassigen Bürohengsten gesteckt haben?

Wir – die stolze britische Weltmacht, die vor kurzem noch ein Drittel der Erdoberfläche und ein Viertel der Weltbevölkerung unter ihrer Krone vereinte…?

Und das soll eine Bande von Wirtshausgesichtern sein, die hinter dem gesteckt hat? Ein Verein von Pflichterfüllern, die uns so intensiv beschäftigt haben?

Uns?

Wer sind wir denn?

Und genau das ist dann der Punkt, um den es geht.

Mein Feind…

Wenn ich eine bedeutende Persönlichkeit bin. Wenn ich so mächtig, bedeutend, mutig und überragend bin, dann kann es nicht sein, dass mein Gegner eine miese, kleinkarierte Erscheinung ist, die sprichwörtlich mehr Glück als Verstand hat.

Dann muss ich erzählen können von der beklemmenden Bedrohung, die von meinem Feind ausgeht. Mächtig, gerissen, undurchschaubar, brandgefährlich. So muss mein Feind sein. Und ganz und gar nicht alltäglich, langweilig, primitiv und beschränkt.

Entsprechend musste natürlich Erwin Rommel im britischen Bewusstsein ein ganz ausserordentlicher Stratege sein, ein überlegener Charakter, der in seinen Plänen und Erwägungen stets unvorhersehbar und überlegen war. Denn nur ein Mann von solchem Format konnte schliesslich die vereinte britische und amerikanische Weltmacht jahrelang in Schach halten.

Dass Rommel, wenn ich ihn mir in den alten Nazi-Wochenschauen betrachte, eher auch so ein etwas belangloses Männlein zu sein scheint, passt so gar nicht zu diesem Bild des Ausnahmecharakters, der anständig seinen Mann steht. Das Männlein, das da mit bierernstem Portier-Gesicht den Arm zum Hitlergruss hebt, das da in breitestem Schwäbisch Plattitüden („’s gähd bschdimmd guud…“) von sich gibt, ist keine Persönlichkeit von Format, sondern einfach nur ein Wirtshausgesicht.

So mein Eindruck.

Nur eben: Wie müsste sich die anglo-amerikanische Militärmacht fühlen beim Eingeständnis, so ein Männlein als Gegner gefürchtet zu haben? Wie weit wäre es dann mit dem eigenen Mut und den eigenen Fähigkeiten?

Das hat durchaus Methode. Auch heute noch hört man in den englischen Pubs vom grossen, mächtigen, überwältigenden Deutschland reden – Klammer auf: … und „WIR“ sind so einem übermächtigen Feind widerstanden… Klammer zu.

Dieses Muster geht weit zurück in die Geschichte. Die Feinde, die „WIR“ besiegt haben, sind stets unbezwingbar, mächtig und unglaublich bedrohlich. Und deren Ansinnen ist nie wirr und von vorne herein aussichtslos gewesen.

Wo kämen wir da hin?

Vierzig Segelschiffe aus Spanien auf dem Weg in die Niederlande werden da zur unbezwingbaren Armada, die als Seemacht das ganze englische Königreich bedroht.

Ein paar Berittene in Rüstung werden zum übermächtigen habsburgischen Ritterheer, gegen das die Urschweizer praktisch aussichtslos dastehen.

Hannibal mit einem Heer, das ein paar Elefanten mit sich führt, wird zur gewaltigen karthagischen Streitmacht, die Rom auslöschen könnte.

Und nur weil „WIR“ so mutig, so trickreich, so entschlossen, so wendig, so intelligent sind, konnte es „UNS“ gelingen, solche übermächtigen Gegner zu bezwingen.

Ich denke oft daran

In der Tat denke ich oft an Hannah Arendt, wenn ich von meinen Erfahrungen aus der Wirtschaft berichte.

Wenn ich berichte von Managern, die nichts weiter als dumm wie Saubohnenstroh sind. Wenn ich berichte aus der obersten Führungsetage, wo Leute sitzen, die zu blöd sind, um einfachste wirtschaftliche und logische Zusammenhänge zu begreifen. Wenn ich berichte davon, dass die meisten der immer wieder aufgedeckten Schandtaten in der Wirtschaft nur und ausschliesslich aus Dummheit und Inkompetenz der Verantwortungsträger geschehen, dann geht es mir ähnlich wie Hannah Arendt damals.

Dann rufen meine simplen Feststellungen die Empörung vieler Wirtschafts- und Bankkritiker hervor. Da wird mir auch vorgehalten, ich würde diese Wirtschaftsverbrechen verharmlosen, sie in Schutz nehmen. Das wird mir erklärt, ich hätte ja keine Ahnung – zuweilen gar, ich wäre ja wohl auch neidisch, weil ich es nicht zum Manager gebracht habe.

So kann es schliesslich nicht sein. Dass diese Strippenzieher an der Spitze der Wirtschaft, die man mit aller Kraft – und geringem Erfolg – bekämpft, nichts weiter ist als eine Bande von Dummbeuteln …

… wo kommen wir denn da hin?

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Achim H. Pollert: Der Direktor

Achim H. Pollert (*) über den unlauteren Wettbewerb um Personal /// — ///

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 Ich war jung. Der Mann, dem ich gegenüber sass, war Mitte fünfzig und sah recht verlebt aus. Die Haut dunkelrot gefärbt, so als würde er viel und oft saufen. Durchzogen von vielen kleinen Fältchen, so als hätte er sich im Laufe der Zeit zu viel ungeschützt dem Sonnenlicht ausgesetzt. Die Haare braun, aufwändig quer über den Schädel gekämmt, um die Glatze zu decken. Insgesamt vielleicht ein wenig ungewaschen und fettig, aber durchaus im zumutbaren Rahmen.Ghostwriter Texte Texter

Allerdings besetzte der gute Mann ein schönes, geräumiges Büro an der Börsenstrasse in Zürich. Er hatte im Vorzimmer eine Sekretärin sitzen, die mich an der Reception abgeholt hatte.Schreiben Diplomarbeit Semesterarbeit Doktorarbeit

Er sass da im gediegenen dunkelblauen Anzug, sehr beherrscht, sehr umgänglich, sehr souverän.Ghostwriter Ghostwriting Reden schreiben

Er wäre eigentlich gar kein Bänkler, so resümierte er, sondern er bringe ein wenig allgemeine Logik ins Geschäft ein, etwa derjenige, der am Ende eines Prozesses, vor Entscheidung, noch die eine oder andere simple Frage stelle.Bewerbung schreiben Journalist

Also wirklich ein Direktor. Vom Scheitel bis zur Sohle. So wie man ihn sich wünscht. Kein Pünktchenscheisser, der sich an Bagatellen festbeisst, sondern eben ein echtes As, der den Blick für das Ganze hat.Ghostwriter Brief schreiben

Er hätte hier das Marketing der Grosskunden unter sich. Er würde die grösseren Unternehmen betreuen und dort mit den Finanzdirektoren reden. Internationales Business auf höchstem Niveau, sozusagen. Und in einigen Jahren würde er, mit 60 – natürlich, wie es sich gehört für einen echten Manager, nicht mit 65 – in den Ruhestand gehen. Natürlich wäre nicht gesagt, dass sein Assistent auch sein Nachfolger würde. Aber immerhin wäre das zumindest nicht ungünstig, sein Assistent gewesen zu sein.Lizentiat

Sein Assistent… das sollte ich werden.

Geschafft!

Schreiben Diplom Abschluss Arbeit TexterTexte Texten Ghostwriter akademisch BuchtexteEinen Augenblick lang hatte ich dieses Gefühl, dass nun also schon das eintreten würde, worauf ich einige Jahre im Bankgeschäft hin gearbeitet hatte. So läuft es schliesslich im Berufsleben. Irgendwo einen treffen, der viel weiter oben sitzt und der einen entsprechend fördert.Werbung originell satirisch geistreich journalistische Texte

Ich war, wie gesagt, noch jung. Und ich sollte also der Assistent dieses Direktors werden, der da in wenigen Jahren in den Ruhestand gehen würde. Also wirklich geschafft! Die nächste Stufe auf dem Weg nach oben.Buch Bücher Texte Reden schreiben

Auch das Einstiegsgehalt stimmte so weit. Mit Luft nach oben, natürlich. Aber doch deutlich mehr als das, womit ein Sachbearbeiter so rechnen konnte.Ghostwriter Pollert originell satirisch geistreich Texte

Also zunächst einmal eigentlich ein klarer Fall. Beste Ausgangsbedingungen.

Dabei muss ich gestehen, dass ich meinem persönlichen Umfeld ein wenig zu voreilig von den bedeutenden Ereignissen berichtete, die da ihre Schatten voraus warfen. Irgendwie hatte es den Anschein, als wäre ich ein wenig zu zufrieden mit den Dingen, die sich da abzeichneten.

Natürlich: Man hätte misstrauisch werden können, als der Direktor dann noch schnell seinen Vorgesetzten hinzuzog, den er mit mir reden liess, ihn dann fragend anblickte, bis der ihm schweigend zunickte. Schliesslich braucht ein Manager im oberen Feld kaum seinen Chef zu fragen, ob er einen Assistenten anstellen darf.

Würde man zumindest meinen.

Aber wenn man etwas anderes glauben will, fallen einem ja auch die augenfälligsten Dinge, die für das Gegenteil sprechen, nicht so richtig auf.Ghostwriter wissenschaftliches Ghostwriting Achim H. Pollert

 Die Hilfsarbeit

Also kreuzte ich einige Zeit später dort an der Börsenstrasse in der Zürcher Innenstadt auf, fein gekleidet, in grosser Erwartung der Dinge, die da kommen würden.Ghostwriter Pollert Werbetexte Werbetexter Pollert

Unschön war zu Anfang gleich, als ich mit völliger Selbstverständlichkeit, ohne jeden Kommentar hingeleitet wurde zur Stechuhr am Personaleingang, wo ich jeweils Arbeitsbeginn und -ende zu stempeln hatte.Ghostwriter Achim Pollert

Eigentlich so gar nicht wie eine leitende Persönlichkeit – oder deren Stellvertreter.Doktorarbeit

Aber das wurde dann zum Teil wieder wettgemacht dadurch, dass ich ein ansprechendes eigenes Büro hatte, so etwa im Abteilungsleiter-Mobiliar. Derweil andere Details, etwa die Auslands-Telefonlinie, die nur das Führungspersonal bekam, dann wieder das Gegenteil signalisierten.journalistische Texte Pollert

Man ist jung. Man steht am Anfang einer erträumten Karriere, ebenso wie überhaupt am Anfang der Laufbahn in dem Haus, wo man noch keinen kennt. Man will nichts gefährden von dem, was man sich ausgemalt hat. Und nicht zuletzt ist man auch darauf geprägt, sich von schwachen Charakteren Unverschämtheiten bieten zu lassen.Ghostwriting akademisch

Also stellt man keine Fragen und klärt auch nicht von vorne herein, was man mitzumachen bereit ist und was nicht. Oft der regelrechten Tragik ausgeliefert, dass viele solcher Dinge, haben sie erst einmal ihren Anfang genommen, ein selbstverständliches Eigenleben entwickeln, das man später nicht mehr in Frage stellen kann.Reden schreiben Texte schreiben Ghostwriter wissenschaftlich Texte Pollert

Wie auch immer: das wirklich Schlimme an diesem Direktor in dieser Bank stellte ich erst im Lauf der Zeit fest. Der gute Mann befasste sich ausschliesslich mit kaufmännischen Hilfsarbeiten. Er führte Listen der Benutzung von Kreditlimiten. Wurden solche Limiten für bestimmte Firmen neu aufgestellt und beantragt, überwachte er jeweils den Verlauf des Bewilligungsprozesses.Auftragsschreiben akademisch

Er führte Dossiers, in denen verschiedenste Informationen über diese Firmen aufbewahrt wurden, für die Kreditlimiten bewilligt waren. Etwa Zeitungsausschnitte und Jahresberichte. Dazu schrieb er von Hand Notizzettel, die seine Sekretärin dann abtippen und in diese Dossiers sortieren musste.

Die Sekretärinnen hatten kaum zu tun, und wenn, dann nur solche Tätigkeiten wie auf Anweisung Ablage führen, Fotokopien machen, seitenweise Nonsense abtippen, den sie dann in nicht benötigten Dossiers ablegten, bei den grossen Schweizer Unternehmen jeweils die Jahresberichte bestellen – falls der Direktor feststellte, dass der eine oder andere von ihnen fehlte.

Die eigentliche Sekretariatsarbeit wie autonome Führung des Terminkalenders, Erstellung und Verbuchung von Spesenabrechnungen, Standardkorrespondenz und -abklärungen u.ä. machte der Direktor selber.

Die Sekretärinnen, stets schnell und heftig gefrustet von dieser Hilfe bei der Hilfsarbeit, wechselten im Quartalsrhythmus. Drei-, viermal pro Jahr musste diese Sekretariatsstelle bei dem Direktor neu besetzt werden.

Für besondere Aufregung und Stress sorgte etwa der alljährliche Versand von Weihnachtskarten an die verschiedenen Finanzchefs und sonstigen Kontakte, die man in den Firmen so hatte. Dieser Versand wurde in immer neue Details getrieben, wobei sich der Direktor im wesentlichen damit befasste, welche einzelnen Personen bei den betreffenden Firmen Weihnachtskarten bekämen und wer aus dem Haus alles diese unterschreiben sollte.

Der jeweiligen Sekretärin wurden diesbezüglich lange Listen von Notizen zum Tippen gegeben.

Wie ein Hilfsarbeiter verhielt sich der Direktor auch, wenn es um externe Bagatellausgaben ging. So etwa wurde die Frage, ob nun von einer Handelskammer eine Vollausgabe oder nur eine Teilausgabe eines Kontaktverzeichnisses – das eine für 12 Franken, das andere für 35 Franken – zum Entscheidungsproblem auf Direktionsebene.Pollert originell satirisch geistreich

 Und ich?

Da war nun also der Direktor, der die Hilfsarbeiten machte. Und die ständig wechselnden Sekretärinnen, die ihn dabei unterstützten.Ghostwriter Texte Artikel Diplom

Dabei stellte sich noch die Frage, ob diese Hilfsarbeiten überhaupt gemacht werden mussten. Ob es nicht gereicht hätte, wie im Whoopi Goldberg Film einen “Mister Cutty“ zu erfinden, dem den Titel eines Direktors zuzuerkennen, so dass allfällige Direktoren in anderen Unternehmen den Eindruck eines adäquaten Ansprechpartners hätten, bleibe dahingestellt.Text

Aber nachdem dort ohnehin keine Geschäfte mit erkennbaren Einkünften gemacht wurden, wäre selbst das nicht wirklich nötig gewesen.Ghostwriter

Was nun aber hatte ich da verloren?Achim H. Pollert

Ein Assistent, der dann auch noch Hilfe bei der Hilfsarbeit leisten sollte?

Eigentlich war die Antwort ganz einfach. Wie mir der Direktor schon zu Anfang erklärt hatte, besass er keinerlei bankfachliche Kenntnisse. Obwohl er seit Stücker dreissig Jahren bei dieser Bank angestellt war, konnte er so gar nichts anfangen mit Begriffen wie „Lombardkredit“, „Briefkurs“, „Akkreditiv“, „Zessionskredit“ u.s.w.

Diesen Begriffen begegnete er hin und wieder im Hause. Wohl vor allem, damit er nicht gar zu dumm aussah und einen anderen Direktor fragen musste, was denn eine promissory note ist – und der das dann vielleicht auch nicht wusste -, hatte er sich einen Assistenten genehmigen lassen.

Einsatz fand ich auch hin und wieder bei Hilfsarbeiten, die der Direktor nicht so ohne weiteres reibungslos selbst erledigen konnte. Etwa bei der Organisation, wie man bestimmte Aufgaben auf einen bestimmten Termin hin erledigen kann, ohne jeden Morgen alles, was so auf dem Schreibtisch herumschwirrt, einzeln betrachten zu müssen mit der Frage, ob das nun heute zu machen wäre.

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 Sackgasse

Von wegen: Geschafft…Ghostwriting

Der Weg nach oben jedenfalls war das hier nicht. Zwar hätte ich wohl theoretisch eine Chance gehabt, auf den Sessel des Direktors nachzurutschen. Aber da waren natürlich noch die Gründe, warum er überhaupt dort sass. Er kannte wohl einen Oberbonzen von früher, der ihn dort hin verfrachtet und zum Direktor ernannt hatte. Er war zudem auch dumm genug, um diese armselige Hilfsarbeit für Banking zu halten. Und die anderen Direktoren, die da so herumsassen, waren nicht intelligenter, so dass er sie nicht weiter irritierte.Ghostwriter Pollert Werbetexte Werbung Homepage gestalten Texte schreiben

Also alles Voraussetzungen, zu denen ich sowieso nicht passte und so als Nachfolger nicht in Frage kam.Pollert Werbetexte Werbung Homepage gestalten Texte schreiben

Das hätte ja durchaus auch einen eigenen Reiz gehabt. Ein astronomisch bezahlter Zuckerjob mit gediegenem Büro, eigener Sekretärin, jeder Menge Sonderleistungen und ohne jede ernsthafte Aufgabe, an der man scheitern könnte. Das alles mit gerade mal dreissig Jahren.lektorieren korrigieren schreiben

Natürlich hätte es – für den Fall, dass ich in Frage gekommen wäre – auch eine Gefahr in sich getragen. Um ohne weiteres Pleite zu gehen, war die Bank zu gross. Sie wurde später – Jahre nachdem ich sie verlassen hatte – von einem Konkurrenten übernommen und musste noch später dann vom Steuerzahler gerettet werden.Lektorat Korrektorat

Die Gefahr, mit so einem fetten Nichtstuer-Posten irgendwann im Konkurs zu landen, war bei solchen Verhältnissen schon vorhanden, aber nicht zuvorderst drohend. Es hätte aber immerhin auch sein können, dass irgendwann höheren Orts ein Vernunftmensch ans Ruder gekommen wäre, der erkennt, dass hier nur dekorierte Hilfsarbeiter sassen, und diese ganze Bude dicht machen würde.

Für mich, Assistent des Direktors, war das Ganze jedenfalls eine schlimme berufliche Sackgasse. Weder nach Leistung, noch nach Stellung gab es hier einen Weg nach oben. Zugleich war ich gut bezahlt und gewöhnte mich rasch an das Einkommensniveau, das dann auch eine goldene Fessel bildete, weil mir ein anderer Arbeitgeber das nicht ohne weiteres bezahlen würde. Qualifizierte Erfahrung konnte ich nicht sammeln, um dann vielleicht woanders einsteigen zu können.Korrektur lesen schreiben texten

Kein Vorwärts und kein Zurück.Text

Und dafür hatte ich meinen aussichtsreichen Job davor aufgegeben. Warum hätte ich mich noch jahrelang an dem anderen Job bemühen sollen, wenn es doch hier so aussah, als würde ich den nächsten Schritt tun?Ghostwriter Pollert Text

Für meine berufliche Laufbahnplanung also nichts als Schaden.Diplomarbeit Abschlussarbeit

Wer den Schaden hat

Wirklich: Für den Spott braucht man nicht zu sorgen. Aehnlich wie alle die raffgierigen Würstchen, die auf primitive Anlagebetrügereien und Schneeballsysteme hereinfallen. Natürlich, sagt man zu so jemandem, das hätte dir doch von Anfang an klar sein müssen!Doktorarbeit

Schlimmer noch: Von einem wirtschaftlichen Schaden kann man in diesem Zusammenhang nicht wirklich reden. Schliesslich bekam ich deutlich mehr Geld als an meinem vorherigen Job, obwohl ich dort ernsthafte Aussichten auf einen Fortgang der Karriere gehabt hätte.Pollert originell satirisch geistreich

Dass es an dem vorherigen Job auch wirklich für mich weiter gegangen wäre, war eine Vermutung, die ich so nicht beweisen konnte. Und dass das Ganze dann nach einigen Jahren im Abgrund enden würde, lag damals auch noch in der Zukunft. Also wäre auch hier kein wirklicher Raum für Schadenersatz gewesen.

Was man sich allerdings überlegen könnte: Erfüllt eigentlich jemand, der sich als Arbeitgeber gegenüber einem Stellenbewerber fälschlicherweise als ein Verantwortungsträger ausgibt, der ferner implizite Zusagen abgibt, zu denen er weder befähigt, noch ermächtigt ist, den gesetzlichen Tatbestand des unlauteren Wettbewerbs?

Darf man das also? Darf man als Unternehmen einen Büro-Hilfsarbeiter mit dem Titel eines Direktors auszeichnen, ihm aber keinen dazugehörigen Entscheidungsrahmen gewähren und ihn mit Aussenstehenden Gespräche führen lassen, die Rechtsfolgen – Anstellungen ebenso wie Kreditverträge – nach sich ziehen können? Muss man als Unternehmen eigentlich berücksichtigen, dass Aussenstehende bestimmte Schlüsse ziehen werden, sofern der eigene Vertreter einen bestimmten Titel führt?

Oder ist das auch unlauterer Wettbewerb – nun eben auf dem Arbeitsmarkt.

Laut Art. 2 des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb ist unlauter und widerrechtlich „jedes täuschende oder in anderer Weise gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstossende Verhalten oder Geschäftsgebaren, welches das Verhältnis zwischen Mitbewerbern oder zwischen Anbietern und Abnehmern beeinflusst.“

Und in Art. 3 dieses Gesetzes heisst es sogar ausdrücklich, dass unlauter handelt, wer „unzutreffende Titel oder Berufsbezeichnungen verwendet, die geeignet sind, den Anschein besonderer Auszeichnungen oder Fähigkeiten zu erwecken;“

Zum Beispiel der Anschein durch einen gestopften Titel, der Betreffende sei im Hause in verantwortlicher Stellung tätig und habe dort auch wirklich etwas zu entscheiden.

Wer weiss: Vielleicht wären diese Mätzchen, die viele von uns hier und da schon erlebt haben, ja in Wirklichkeit sowieso als unlauterer Wettbewerb gesetzlich verboten (auch wenn der Gesetzgeber vielleicht ursprünglich gar nicht so sehr an diesen Fall gedacht hat).

Unlauter, unehrenhaft und gegen Treu und Glauben verstossend sind sie allemal…

 

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Wer das Bild vom „Kunden“ und vom „Schuldner“ in die Welt setzt – ob aus persönlicher Naivität oder aus absichtlicher Propaganda -, verpasst die richtige Frage, nämlich: Den Ernstfall wollen wir alle nicht, weil er uns allen schadet. Aber, für den Ernstfall – Wer muss froh sein?

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Achim H. Pollert: Wer muss froh sein?

Achim H. Pollert (*) über die Einschätzung von Machtverhältnissen /// — ///

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Das Leben besteht aus Klischees, natürlich.
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Und jegliche Argumentation und Kommunikation ist immer auch eine Arbeit mit solchen Klischees. Was beim Empfänger vermutlich sowieso schon vorhanden ist, kann angesprochen, weiter gefördert und gepflegt werden. Das kann sich auf Fakten beziehen („was die meisten wissen“) und ist dort eine notwendige Basis für alle Kommunikation. Das kann sich allerdings ebenso auf Mythen beziehen („was die meisten zu wissen glauben“).
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Das Spiel mit Mythen gehört mit zu den grossen Künsten der Argumentation – oder sollte man besser sagen „Verführung“, „Manipulation“… ?
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Sowohl auszuloten, was überhaupt die meisten zu wissen glauben, als auch das dann in eine bestimmte gedankliche Richtung zu lenken, die dann zu einem bestimmten Verhalten führt, gehört zur grossen Kunst der manipulativen Argumentation.
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Und dazu wiederum gehört die Fähigkeit, mit den plakativen Bildern zu arbeiten, die bei den meisten Menschen eben in dieser Form vorhanden sind.
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Die noch grössere Kunst, die am Ende zur persönlichen Freiheit führt, besteht dann darin, sich selber von solchen Mythen und Klischees freizumachen.
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Ein grosses Wort, natürlich. Aber Tatsache ist selbstverständlich, dass wir alle solche Bilder in uns haben, selbst dann, wenn wir individuell durch solche Bilder belastet werden. Wir alle leben in dieser Gesellschaft, die uns geprägt hat, und da ist es auch eine persönliche Lebensaufgabe, sich mit solchen Mythen und Klischees und ihren Bildern auseinanderzusetzen.
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Zum Beispiel: „Die Juden“
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Natürlich haben Sie nichts gegen Juden. Und wenn, dann würden Sie natürlich nicht ausserhalb eines bestimmten Milieus rund um die Stammtische der Welt so etwas zugeben.
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Natürlich habe ich auch nichts gegen Juden. Obwohl ich, aus dem bildungsfernen Mittelstand stammend, als Jugendlicher durchaus bei diesen schrecklichen Mörderwitzen rund um den Holocaust mitgelacht habe. Obwohl ich mich nicht gewehrt habe, wenn in meinem Umfeld, zum Beispiel an der Fasnacht oder etwa unter den Zürcher Bankangestellten, jemand ganz selbstverständlich das Worte „Jude“ als Schimpfwort für „habgieriges Schlitzohr“, „Halsabschneider“ o.ä. verwendete.
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Natürlich kann man sich davon freimachen, auch wenn das dauert.
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Aber eben ist das noch nicht das Ganze. Rund um diesen Judenhass gibt es ja ein weites Feld von Aussagen und Meinungen, das solche Gefühle portiert, obwohl sie zunächst einmal überhaupt nichts mit Hass und Mord zu tun haben.

Wie sieht es aus mit einer Aussage wie: „Die Juden haben ein besonders gutes Händchen für Handel und Geschäftemacherei“… ?

Oder: „Die Juden kennen sich alle untereinander und helfen einander“… ?

Oder was halten Sie alleine schon davon, wenn jemand von „Schweizern und Juden“, „Deutschen und Juden“ redet?

Das alles ist schon der Einsatz von Bildern, die aus bestimmten in der europäischen Gesellschaft verankerten Mythen und Klischees stammen. Die Bilder indessen begegnen einem auch bei Menschen, die ganz und gar nicht verdächtig sind, Antisemiten zu sein.
Beim israelischen Humoristen Ephraim Kishon, beispielsweise. Oder beim österreichischen Komiker Fritz Muliar, der seinerzeit Fernsehabende mit jiddischen Witzen veranstaltete. Selbst Helmut Schmidt sprach damals in einer der üblichen Versöhnungsreden ständig von „Deutschen und Juden“.

Das Bild, das dahintersteckt, ist nicht wirklich hasserfüllt. Wohl aber rassistisch. Denn es enthält bereits den Mythos: „Die Juden sind anders als ‚wir‘ (… Schweizer, Deutsche, Amerikaner…).“ Von da an ist es dann wieder nur noch ein Schritt zu anderen Aussagen, etwa: „Die Juden sind selber schuld, dass sie so verhasst sind.“
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Die Bilder
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Es geht hier nicht um Antisemitismus.
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Es geht um die Bilder, die bei vielen Menschen, bei den meisten, in der Gesellschaft vorhanden sind.
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Und laufend werden diese Bilder aktiviert, um bestimmte Zusammenhänge scheinbar zu machen, um bestimmte Reaktionen auszulösen.
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So etwa die Aussage: „China ist der grösste Gläubiger der USA.“
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Chinesisches Kapital ist bei amerikanischen Banken, in amerikanischen Firmen, in amerikanischen Immobilien und Wertsachen im grossen Stil investiert. Das ist durchaus verständlich. Schliesslich erzielt China mit seinen sensationellen Exporten Einnahmen im ganz grossen Stil. Und schliesslich muss man mit diesem Geld etwas anfangen.
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Mit dieser Aussage wollte dann ein TV-Kommentator nahelegen, dass die Amerikaner schon aufpassen müssten, mit wem sie sich da anlegen. Im Ernstfall würden wohl die Amis spuren müssen, wenn da der grösste Gläubiger auf der Gegenseite steht.
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Genau das ist nun das Bild.
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Das kennen wir irgendwie alle. Wenn jemand noch Geld von mir zu bekommen hat. Erst recht mit Brief und Siegel – Hypothek, Leasingvertrag -, dann sollte man vorsichtig sein.
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Die Bank, die Steuerkasse, Versicherungen, die Kreditkartenfirma, womöglich Privatleute, denen ich noch etwas schulde. Wenn die alle gleichzeitig vor der Tür stehen! Alle stehen da draussen auf der Matte und wollen ihr Geld wieder haben!
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Das bringt mich in den Schuldenturm!

Dann muss ich unter der Brücke wohnen und bei der Heilsarmee eine Suppe essen, damit ich nicht verhungere!

Niemand wird mich noch kennen, und wenn, dann wir er mit dem Finger auf mich deuten und sagen: „Du bist konkurs, pleite, am Ende. Deine Kinder haben nicht einmal mehr die Butter auf dem Brot…“ Pollert originell satirisch geistreich

Wie es wirklich ist
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Genau deshalb also müssten die USA aufpassen, wenn sie sich mit China anlegen würden, so die Schlussfolgerung des Kommentators. Auch wenn wir nicht direkt von solchen Sorgen betroffen sind, so kennen wir alle doch dieses Bild vom übermächtigen reichen Gläubiger und dem armen kleinen Schuldner. Wir alle haben zumindest die Verfilmungen gesehen von den Dickens-Romanen aus dem 19. Jahrhundert.
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Nun könnte aber der Genosse Präsident in Peking den Mister Präsident in Washington nicht wirklich in den Schuldenturm abführen lassen, um die Zahlung zu erpressen. Eigentlich gar nicht.
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Im Gegenteil: Im Falle eines Konflikts – oder aus sonstigen politischen Gründen – könnten die USA als der Schuldner jederzeit sämtliche chinesischen Guthaben blockieren. Und bei jeder Kriegsgefahr müsste man sich in China zuerst einmal mit der Frage auseinandersetzen: Wenn wir auf Amerika mit Raketen schiessen und dort alles zu Klump hauen… dann ist unser ganzes schönes Geld mit einem Schlag… futsch…
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Vom darauf folgenden Gegenschlag der Amis einmal ganz abgesehen.
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Für wen also ist das vor allem gefährlich? Wer muss aufpassen, mit wem er sich anlegt?

Der Mega-Gläubiger oder der Mega-Schuldner?

Da verkehrt sich dann das uns vertraute Bild. Da ist eine solche Situation zwischen Grossmächten plötzlich vor allem auch brenzlig für den Gläubiger. Und es ist darüber hinaus so, dass der Gläubiger China gar nicht einmal so eine grosse Wahl hätte, wem er seine enormen Mittel leihen will. Es ist nicht so wie bei der Privatperson, die sich fragen kann: Gehe ich mit meinem Gesparten zur Kantonalbank, zur Credit oder zur Post?

Welche Märkte sollen all diese chinesischen Billionen, Trillionen, Phantastillionen aufnehmen – von einem Tag auf den anderen? Russland? Indien?

Wie gesagt: Die Faktenlage ändert nichts am Bild.
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Die Rolle als Kunde
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Wie gesagt: Auf diesem Niveau sind wir nicht an der Bahnhofstrasse und können uns entscheiden, welche Bank wir wählen.
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Auch dies ein schönes Bild: Vom zahlenden, zahlungskräftigen Kunden, um den sich der Verkäufer bemühen muss. Vom Abnehmer, von dem das Geld in dessen Taschen fliesst.
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Auch wenn Schild, Spengler oder eine chice Boutique an der Bahnhofstrasse natürlich reicher ist als ich, kann ich denen immer noch sagen: „Ich kann meinen Anzug auch woanders kaufen.“

Und natürlich wird das denen auch Eindruck machen.

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Nur: Wir sind nicht an der Bahnhofstrasse. Genausowenig wie die Chinesen und die Amerikaner.
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Es wurde in letzter Zeit viel erwähnt, dass die Schweiz trotz aller Kleinheit schliesslich der viertgrösste Abnehmer von EU-Produkten wäre. Und tatsächlich fliessen um die 10 % der Exporte der EU in die Schweiz.
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Und natürlich soll das ein Bild aktivieren. Etwa in die Richtung, dass die EU schliesslich auch aufpassen muss, wie heftig sie der Schweiz eins draufgibt für den Fall der Fälle…

Wenn das nun aber kein Anzug vom Seiden-Grieder, kein Menü im Zeughaus und kein Cappuccino vom Sprüngli ist…
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… sondern Sand für die Schweizer Bauindustrie? Erz für die Metallindustrie? Ein Sammelsurium von Rohstoffen für die chemische Industrie? Transportleistung von Lastkähnen auf dem Rhein für die Schweizer Exporte? Entsorgungsleistung für die Abnahme von Schlacken und Abfällen aller dieser Industrien?
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Ist man dann auch der grossmannsüchtige Kunde, der das Geld auf den Tisch knallt und sagt: „Das kann ich genausogut von der Elfenbeinküste, von Argentinien oder von Indonesien kommen lassen – falls es euch nicht passt.“ ?
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Oder steht man dann eher wie vor dem Emir von Kuweit und muss irgendwie froh sein, dass der einem sein Öl verkauft.
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Wohlgemerkt habe ich mich nicht näher befasst mit der Frage, in welchem Umfang diese zehn Prozent „Abnahme“ – alleine das schon ein mythologisches Bild – von EU-Exporten nichts weiter sind als lebenswichtige Zulieferungen für die Schweizer Wirtschaft. Allerdings könnte ich mir durchaus vorstellen, dass ein kleines, rohstoffarmes Land, dessen Reichtum ausschliesslich auf seiner Produktivität beruht, eher einer von denen ist, die es sich mit den Zulieferern nicht verscherzen dürfen.
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Denn für wen wäre was gefährlicher? Im Ernstfall…
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Für die EU, die zehn Prozent ihrer Ausfuhr verlieren würde (und 75 % des gesamten Schweizer Exports nicht mehr „abnehmen müsste“)?
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Oder für die Schweiz, für die möglicherweise an diesem Tag, an dem sie von der EU nicht mehr beliefert würde, Sendeschluss wäre.
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Ähnlich, wie gesagt, wie für die Chinesen mit ihrem grossen amerikanischen Schuldner.
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Wer das Bild vom „Kunden“ und vom „Schuldner“ in die Welt setzt – ob aus persönlicher Naivität oder aus absichtlicher Propaganda -, verpasst die richtige Frage, nämlich: Den Ernstfall wollen wir alle nicht, weil er uns allen schadet. Aber, für den Ernstfall – Wer muss froh sein?
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Veröffentlicht unter Allgemeines Management, Eine kleine Denkschule, Politische Texte

Achim H. Pollert: Was wenige wissen

Achim H. Pollert (*) über den Kampf mit dem Mythos /// — ///

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Was nur wenige wissen: Während im Nachbarland der Hitlerismus tobte, brauchte die Schweiz so etwas wie die innere Landesverteidigung. Als Hitler und seine Komplizen schrien von der grossartigen Zukunft und davon, dass die deutschsprachigen Völker doch die Herrenmenschen wären, die den Rest der Menschheit zum Untertan haben sollten, da gab es in der Schweiz eine Gefahr.
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Eigentlich zwei Gefahren.
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Einerseits bestand die Gefahr, ein zu grosser Teil der schweizerischen, zumal der deutschschweizerischen, Bevölkerung könnte umkippen und dem Nazismus zufallen. Zumal als das deutsche Abschaumregime die vermeintlich sensationellen Erfolge in seiner Propaganda vorwies, wäre auch in der Schweiz Raum für den Gedanken gewesen, man verpasse den Anschluss, man würde sich sein Stück vom Kuchen nicht holen.
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Immerhin verhiess Hitler Grosses. Lebensraum im Osten. Schau, Herrenmensch, wir legen unsere Hand auf die gewaltigen Landflächen im Osten. Und Du kannst dort veritabler Gutsherr sein, mit einem Landbesitz bis zum Horizont, Dutzenden von Rössern und Hunderten von polnischen und ukrainischen Arbeitern. Willst Du Dich da wirklich als einer von den vielen Drei-Hektar-Krautern im Aargau und Thurgau früh zu Tode schuften? Oder als Aelpler?
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Du kannst Fabrikdirektor in Lemberg werden. Derweil an Deinem Platz als Hilfsarbeiter in Oerlikon ein Russe sich die Hände schmutzig machen kann.
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Es gab also diese Gefahr, dass gar zu viele Schweizer den Verlockungen des Herrenmenschtums erliegen würden. Wie etwa Obersturmbannführer Franz Riedweg aus Luzern, Sturmbannführer Heinrich Hersche aus Zürich oder Untersturmführer Benno Schaeppi aus St. Gallen. Wobei es nach der Alltagsbeobachtung wohl beträchtliche Teile der Gesamtbevölkerung nicht weiter gestört hätte, wenn nun die Juden plötzlich zu verschwinden begonnen hätten.
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Daneben gab es die Gefahr, dass sich in der Schweizer Bevölkerung ein Fatalismus breit machen würde. Zumal zu Beginn des Kriegs, als die deutsche Wehrmacht unglaubliche Erfolge errang, konnte man sich in der Schweiz natürlich fragen, ob man – wohl oder übel – überhaupt eine Chance hätte, einem so überlegenen Gegner im Ernstfall zu widerstehen.
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Wenn Frankreich nach wenigen Wochen am Ende war und gegen diese Herrenkrieger kapitulieren musste, was hätte die Schweiz dann ausrichten könne? Was hätte man sich holen können ausser einen ehrenvollen Schuss in die Brust oder einen schmählichen ins Genick?
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Und deshalb gab es reichlich Propaganda in der Schweiz.
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Die Filme
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Vor allem zu nennen sind die Filme der Zeit, die das Schweizer-Sein sehr betonten. Dass es einen schweizerischen Zusammenhalt über die Sprachgrenzen hinaus gibt, wie auch, dass individuelle und partikuläre Interessen hinter dem Gesamtwohl zurückzutreten haben – wie in “Gilberte de Courgenay“.
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Oder gar Filme wie “Landammann Stauffacher“, die durchaus mitreissend dazu ermunterten, sich auch einer hoffnungslos überlegenen Macht nicht zu ergeben. Am Ende des Films schreiten die paar Bauern – “stiere Grinde“ – hinter dem Landammann mit grimmigen Gesichtern ihrem Schicksal entgegen. Danach wird nur noch ein Text eingeblendet: “Am nächsten Morgen brachte die kleine Schar dem weit überlegenen Ritterheer eine vernichtende Niederlage bei.“
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Es gehört wohl mit zu den Glücksfällen der Schweizer Geschichte, dass all dies nie in der Realität wirklich auf die Probe gestellt wurde. Die Wehrmacht kam nicht. Ob es ernstzunehmenden militärischen Widerstand gegeben hätte – wie vielleicht in Finnland gegen die Russen -, und ob der ansatzweise Erfolg gehabt hätte, wissen wir nicht. Ebensowenig wie die Frage, in welchem Ausmass die Bevölkerung dem Nazismus erlegen wäre.
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Wären die Menschen mit erhobenem Arm entlang der Strassen gestanden und hätten begeistert ihren Führer gegrüsst – wie mancherorts in Österreich oder im Elsass? Oder hätte die deutsche Besatzung das Land gespalten – wie etwa die Niederlande mit den 50,000 Beitritten zur “Germanischen SS“?
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Hätte sich eine Besatzungsregierung gebildet, die mit den Deutschen kooperiert hätte, ohne selbst ausdrücklich nazistisch zu sein – wie im französischen Vichy? Und daneben eine ausgeprägte Untergrund-Bewegung mit Kontakten nach London und Moskau, die Anschläge verübt und Eisenbahnen mit Waffentransporten von Baden und Zürich an die Ostfront entgleisen lässt?
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Wir wissen es nicht.
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Der Mythos
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Wovon wir allerdings etwas wissen, ist der Mythos.
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Der Schweizer-Mythos. Vom unbeugsamen kleinen Staat in der Mitte des Kontinents, das sich mit Zähnen und Klauen, notfalls mit nassen Handtüchern über die Jahrhunderte mit Erfolg gegen alles gewehrt hat, was da von aussen kam.
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Der Schweizer-Mythos. Vom kleinen, dicht gedrängten Volk rund um die Alpen, das seine Freiheit mehr liebt als jedes andere Leben und das jederzeit bereit ist, dieses aufzugeben.
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Nur wenige wissen, dass es sich bei den Vorkommnissen in der Innerschweiz im 13. Jahrhundert – der angeblichen Wiege dieser Eidgenossenschaft – um blosse Volkssagen handelt, die wie Märchen von Generation zu Generation weiter gegeben wurden – aufgegriffen vom deutschen Dramatiker Friedrich Schiller und als Theaterstück verewigt. Wenn etwa im Blick ein Online-Fragebogen zur “Schweizer Geschichte“ präsentiert wird, in dem ausschliesslich nach diesen Märchenfiguren gefragt wird, dann spricht das Bände.
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Nur wenige wissen etwas von der Helvetischen Republik und den Folgejahren während der Herrschaft Napoleons, während der die Schweiz ein französischer Marionettenstaat und komplett von Napoleons Gnaden abhängig war.
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Nur wenige wissen vom Westfälischen Frieden von 1648 in Münster, wo die Eidgenossenschaft völkerrechtlich als souveräner Staat anerkannt wurde.
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Und auch nur wenige wissen, dass die alte Eidgenossenschaft so unfrei und elend gewesen ist wie jeder beliebige andere Staat in Europa – etwa indem noch 1782 in Glarus eine Frau nach herrschendem Gesetz wegen Hexerei angeklagt und nach mit Folter erpresstem Geständnis hingerichtet wurde -, während erst die Bundesverfassung von 1848 den Anfang eines demokratischen und freiheitlichen Staats begründete, und dass es davor in der Schweiz einen Bürgerkrieg gegeben hatte, in dem freiheitliche Schweizer gegen konservative Schweizer mit Waffen aufeinander los gegangen waren, wissen auch nur wenige.
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Wie gesagt: Diese Dinge wissen nur wenige, zum Teil nur ganz wenige.
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Grund dafür ist nicht zuletzt, dass diese Dinge diesem Mythos vom freiheitsliebenden, rechtschaffenen, einigen Volk, das schon immer beinhart auf seine Unabhängigkeit bedacht war und das sich nur um den Preis des eigenen Lebens dem Willen eines fremden Vogts beugen würde.
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Natürlich ist das alles Mythos. Ein Unsinn, der wenig mit der Realität zu tun hat. Ähnlich wie eine Religion, die hanebüchene Dinge behauptet, und es gibt Menschen, die sich für solche Absurditäten zu Tode foltern lassen… oder andere Menschen zu Tode bringen…
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Dinge, die nicht mit dem Mythos übereinstimmen, werden einfach nicht zur Kenntnis genommen. Und wer Fakten äussert, die gar zu scharf im Widerspruch zum Mythos stehen, wird schlicht zur Unperson. Etwa wenn es darum geht, dass der schweizerische Armeechef im ersten Weltkrieg ein rechtsgerichteter Junker-Offiziert war, der den Kriegseintritt der Schweiz an der Seite des kaiserlichen Deutschland befürwortete. Oder auch bei der “Boot-ist-voll“-Problematik, die in den 80er Jahren für Empörung und Missgunst zeugte.
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Dass es den Mythos gibt und dass er die Meinung und Empfindung sehr vieler Menschen bestimmt, das ist jedenfalls bekannt und unbestreitbar. Und dass er während der Zeit des deutschen Nazismus in der Schweiz gepflegt und geschürt werden musste, um die innere Stabilität der Gesellschaft zu gewährleisten, auch das ist bekannt und unbestreitbar.
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Das Spiel mit dem Mythos
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Obwohl das nun alles bekannt und unbestreitbar ist, muss man immer wieder mit Entsetzen feststellen, wie das Establishment in der Schweiz all jenen Umtrieben und Machenschaften begegnet, die mit diesem Mythos spielen.
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Und da folgen dann die Stolpersteine beim Medienmanagement und der Argumentationstechnik. Denn wie immer, wenn es um die Bauchgefühle geht, weil die Befragten die Lage intellektuell und wissensmässig nicht verstehen, ist äusserste Vorsicht geboten bei der Wahl der Argumente.
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Wer vor dem Hintergrund dieses Schweizer-Mythos beispielsweise argumentiert: “Wir haben gar keine Chance, über dieses oder jenes in eigener Regie zu entscheiden. Wir müssen uns der EU beugen“ – der fördert und pflegt den Mythos. Wer vom übermächtigen Nachbarn redet, gegen den man sowieso nicht ankommt, der inspiriert die “kleine Schar“, es am Morgarten darauf ankommen zu lassen und dem weit überlegenen Ritterheer eine vernichtende Niederlage beizufügen. Dabei interessiert es nicht, ob es hinterher noch so sehr bewahrheitet, dass das Ganze aussichtslos gewesen ist.
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Wer vor diesem Hintergrund argumentiert: “Wir sind vom Ausland wirtschaftlich abhängig und können uns einen Bruch mit denen nicht leisten“ – der fördert und pflegt den Mythos. Wer die Rollen von Gläubiger und Schuldner, Oberlehrer und Schüler so verteilt, der begünstigt eben diesen Mythos, wonach ein anständiger Schweizer sich nicht verkauft für seine partikulären, finanziellen Interessen.
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Wer vor diesem Hintergrund argumentiert: “Wir brauchen die Zuwanderung, weil wir sonst auf vielen Gebieten keine Arbeitskräfte mehr haben“- der fördert und pflegt den Mythos vom völkischen Zusammenhalt. Wer darauf pocht, fordert unverzüglich das Bauch-Argument heraus, wonach es genügend Schweizer gäbe, denen es schlecht gehe und die froh wären um eine bessere Stellung.
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Der Gegner ist der Mythos
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Wenn es nun aber so ist, dass vernunftorientierte Argumente die Gefahr in sich tragen, den Mythos eher zu verfestigen, wie soll man sich dann eigentlich verhalten in einer solchen Debatte?
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Eigentlich ist es einfach. Es geht darum, den Mythos auszuhöhlen. Nicht plump und tendentiös wie, sagen wir, Max Frisch seinerzeit mit seinem Geschreibe um den “Meuchelmörder von Altdorf“, eher in der Absicht zu provozieren als die Dinge zu ändern.
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Eigentlich wäre der Mythos recht einfach durch die Fakten auszuhöhlen.
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Etwa der Mythos vom viel zu dicht besiedelten Schweizer Ländli mit der blossen Tatsache, dass die Schweiz etwa gleich dicht besiedelt ist wie Frankreich, deutlich weniger dicht als Deutschland und viel weniger dich als z.B. Holland.
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Eine einfache Tatsache, die natürlich während des Kriegs tot geschwiegen wurde, als man nichts mehr importieren konnte und jeden Quadratmeter Boden zwangsbewirtschaften musste. Aber heute?
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Und eben der Mythos von der alten schweizerischen Freiheit wäre ganz einfach mit ein wenig Information rund um die Verhältnisse in der alten Eidgenossenschaft. Wo durchaus auch Schweizer in der Schweiz auf der untersten Stufe standen und “Ausländer“ waren, wenn sie das Ortsbürgerrecht nicht besassen. Wie etwa noch der Hotelier Alexander Seiler, potenter Steuerzahler und angesehener Walliser Kantonspolitiker, dem die Gemeinde Zermatt über Jahre und Jahre die Einbürgerung verweigerte.
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Die schier endlose Zahl von Geschichten der erfolgreichen Einwanderer, die mit nichts kamen und hier grossen Wohlstand begründeten. Nestlé, Brown, Boveri, Bührle…
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Die Masse von Zuwanderern, die das Geistesleben bereichert haben. Die Schriftsteller, Wissenschaftler, Lehrer, Menschenrechtler, Künstler, Schauspieler. Die Zahl der Nobelpreisträger.
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Das würde funktionieren. Das würde nach und nach den Mythos aushöhlen. Ähnlich wie die wissenschaftlichen Fakten so nach und nach die religiösen Mythen ausgehöhlt haben, derweil diejenigen, die heute noch mit religiösen Mythen spielen wollen, sich vielfach fragen lassen müssen, wieso sie so rückständig sind.
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Nur würde das eben voraussetzen, dass die Entscheidungsträger, die Lehrer, die Meinungsbildner selber wissen, was Mythos ist und was Realität…

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